Staus im dritten Bezirk statt auf der Tangente

Freimütig erklärt die ASFINAG, dass die Autobahn bis zur bis zur Adolf Blamauergasse, später bis zur Prinz Eugen-Straße verlängert werden muss, um die lästigen Staus vor der Gürtelabfahrt der Süstosttangente zu verhindern. ASFINAG und Stadt Wien wollen Platz machen für den Transitverkehr auf der A23. Die massiven Beeinträchtigungen für die AnrainerInnen und die Verkehrszunahme im ganzen Bezirk, die das Projekt mit sich bringt, sind der ASFINAG und der SPÖ-Stadtregierung und -Bezirkspartei egal.

Kosten

Insgesamt sind derzeit 100,95 Mio. Euro veranschlagt, davon soll die Stadt Wien allein 49,54 Mio. Euro zahlen. Erfahrungsgemäß wird es im Endeffekt etwa 125 Mio. Euro kosten mit einem Wiener Anteil von etwa 61 Mio. Euro. So viel lässt sich die Stadt Wien den Verlust an Lebensqualität für viele Bezirksbewohnerinnen und -bewohner kosten!


Diese massiven Verbreiterungen von Landstraßer Hauptstraße und Landstraßer Gürtel sind geplant und werden Verkehrslawinen in unseren Bezirk schleusen. Foto. Christian Kiss

Drastische Folgen für die Menschen im Bezirk

  • Mehr Lärm, weniger Schlaf durch mehr Verkehr, insbesondere für die AnrainerInnen trotz Lärmschutz.
  • Gesundheitsschäden durch Zuwachs an Lärmstress, Abgasen, Feinstaub.
  • Mehr Atemwegserkrankungen bei Kindern.
  • Dramatische Reduktion von Grünraum, Verlust an Bäumen in der Umgebung des Projekts bis hin zum Schweizer Garten in der Folge.
  • Massive Barrieren für Fußgängerinnen und Fußgänger, insbesondere für die BesucherInnen des Schweizer Gartens.
  • Wertverminderung von Wohnraum und Eigentum, rund um das Projekt, aber auch in anderen Teilen des Bezirks.

Wer profitiert?

  • Der überregionale Schwerverkehr auf der A23, hauptsächlich aus dem Ausland kommend.
  • Der Autopendlerverkehr aus der Umgebung von Wien.
  • Nicht jedenfalls die BezirksbewohnerInnen.

Informationsveranstaltung

Am Mittwoch, 23. Juni, ab 17.30 Uhr auf dem Parkplatz bei Landstraßer Gürtel 91-93 mit Bezirksvorsteher Erich Hohenberger und Planungsstadtrat Rudolf Schicker.

Hingehen! Fragen stellen! Protestieren!

Die Landstraßer Grünen kämpfen seit Jahren gegen dieses Projekt

Schon vor fünf Jahren konnten wir Grünen Landstraße gemeinsam mit der BürgerInneninitiative Lebensraum Landstraßer Gürtel (BI-LLG) ein noch dramatischeres Projekt verhindern.

Wir lassen die AnrainerInnen auch jetzt nicht im Stich und kämpfen

  • gegen dieses Projekt,
  • für eine Reduktion des Individualverkehrs um ein Drittel,
  • für Freiraum für Menschen statt Autos,
  • für Ihre Lebensqualität und Ihr angenehmes Wohnen im Bezirk,
  • für Ihre Gesundheit infolge von weniger Lärm, Abgasen und Feinstaub.
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